Rathaus-Adventskalender 2009gestaltet von den Schülerinnen und Schülern der Klassen 5 und 6 des Neuen Gymnasiums Start im Juni 2009:Anfrage und Zusage: Die Schulleiterin des Neuen Gymnasiums, Frau Wechselberger, wird gefragt, ob die Schule für 2009 den „Rathaus- Adventskalender“ übernehmen möchte. In Absprache mit der Kunstlehrerin, Frau Eberlein, sagt sie gerne zu. Phase 1) Ende Juni:Die Kunstlehrerin, Frau Eberlein, informiert die damaligen Fünftklässler über das Projekt und fordert dazu auf, erste Entwürfe auf DIN A 4-Papier zu zeichnen. Phase 2) August:Das Projekt wird zum Schuljahresbeginn auch den neuen Fünftklässlern vorgestellt. Einfache Umrisszeichnungen liegen als Vorlagen und Anregung aus. Schüler/innen zeichnen weitere Entwürfe auf DIN A 4-Papier. Phase 3) September:Materialien für das Projekt werden in das Neue Gymnasium geliefert: schwarze wasserlösliche Stifte, Fensterfarbe, Pinsel und Fensterfolie. Phase 4) :Voting: Aus den vielen abgegebenen Entwürfen der Schülerinnen und Schüler werden 24 geeignete Motive für die „Kalendertürchen“ ausgewählt. Phase 5) :Jede der neun Klassen arbeitet mit wenigen Schülern an den eigenen Motiven: Die Umrisse der Vorlagen werden auf DIN A 4-Overheadfolien durchgepaust. Für die meisten Mitschüler findet der normale Kunstunterricht statt. Phase 6) :Mittels Overhead-Technik werden die Umrisse der DIN A 4 Folien auf große Fensterfolien übertragen und mit schwarzem Folienstift nachgefahren. Phase 7) :Die Umrisszeichnungen der Folien werden mit schwarzer Konturenfarbe nachgezeichnet. Die Fensterfolie muss dann mehrere Stunden trocknen (am besten über Nacht). Phase 8 ) :Die Motive werden nach dem Vorbild der ausgewählten Vorlage mit Fensterbildfarbe ausgemalt. An einem Fensterbild arbeiten vier bis maximal sechs Schüler/innen, die der Urheber der Vorlage ausgewählt hat. Phase 9) November:Die Entwürfe der Schüler/innen wurden Anfang November beim Amt für Öffentlichkeitsarbeit der Stadt Rüsselsheim abgegeben, die fertigen Fensterfolien Mitte November. Phase 10) 27. November:Pressetermin: 30 Schülerinnen und Schüler, die in besonderer Weise an der Fertigstellung der Fensterbilder beteiligt waren, sind in das Rathaus Rüsselsheim eingeladen. Es ist ein Flyer gedruckt worden, der die 24 einzelnen Motive der Rathaus-Fenster zeigt und die jungen Künstler/innen benennt. Phase 11) 1. Dezember:Das erste „Türchen“ wird geöffnet, d. h. das erste weihnachtlich gestaltete Rathausfenster wird der Öffentlichkeit gezeigt werden. Phase 12) 24. Dezember:Alle Fensterbilder wurden geöffnet. Höhepunkt und Abschluss bildet das Krippenmotiv am Heiligen Abend. Fakten und Zahlen:Für den Rathaus-Adventskalender wurden insgesamt 98 große Fensterfolien bemalt: 23 Motive x 4 Folien = 92 1 Krippenmotiv x 6 Folien = 6 24 verschiedene Schüler/innen aus neun Klassen (5 und 6) haben die Vorlagen für die 24 „Kalendertürchen“ angefertigt. An den 24 Motiven (also 98 einzelnen Fensterfolien) haben über 80 Schüler/innen des Neuen Gymnasiums gearbeitet: pro Motiv eine 4er- bis 6er-Gruppe. Von den ersten Arbeiten an den Entwürfen bis zur Abgabe der fertigen Fensterfolien vergingen 4 Monate. Das Projekt „Rathaus-Adventskalender“ wurde parallel neben dem normalen Kunstunterricht durchgeführt. Eine bemalte Folie muss mind. 48 Stunden trocknen und darf in dieser Zeit nicht berührt werden. Das aufeinander Lagern ist erst nach weiteren Trocknungstagen möglich. Zum Trocknen muss pro Fensterbild eine Fläche von ca. 2 m² bereitstehen. Folge: Raum- und Zeitproblem Lösung: nach und nach malen,früh beginnen Die Bemalung der 98 Folien dauerte 8 Wochen, da in jeder Kunststunde nur mit maximal 6 Schülern gleichzeitig an einem Fensterbild (4 Folien) gearbeitet werden konnte. Aufgeschnappt:„Ist meine Vorlage gewählt worden?“ „Darf ich auch ausmalen, bitte?“ „Kann ich in der Pause weitermachen?“ „Mir tun die Finger weh!“ „Sieht toll aus!“ „ Warum zittere ich so?“ „Muss ich jetzt aufhören?“ „Ich bin gespannt, wie das getrocknet aussieht!“ „Ist das wirklich unser Bild, oh Mann!“ |
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