8c im Juniorlabor
(von Kristina K. und David L.)
Am 31.08.2011 machten wir uns auf den Weg zum Juniorlabor. Um 07:25 trafen wir uns am Rüsselsheimer Bahnhof und warteten auf unseren Zug. Nach vielen Umstiegen und einer langen Fahrt kamen wir endlich am Juniorlabor an.
Im Juniorlabor trafen wir auf Fr. Schwarz, die jeden Mittwoch dort arbeitet. Sie führte uns in einen Raum, wo sie uns Namensschilder und eine Experimentieranleitung austeilte. Nach einigen Minuten des Wartens kam Dr. Wannowius in den Raum und führte uns das erste Experiment vor. Hierbei ging es darum flüssigen Stickstoff in einen Kupferkegel, der Stuttgarter Trichter genannt wird, zu gießen und zu beobachten, was passiert. Bei der Beobachtung bezog er uns mit ein. Nachdem diese vollendet war, schüttete er den flüssigen Stickstoff auf den Boden woraufhin in der Klasse eine kurzzeitige Panik ausbrach, da flüssiger Stickstoff eine Temperatur von -196°C hat.
Nach dem ersten Versuch bildeten wir 2er Gruppen und führten einen eigenen Versuch zum Thema Kohlenstoffdioxid durch. Wir sollten herausfinden wie viel Kohlenstoffdioxid sich bei kalten, normalen und warmen Wasser von erst einer und dann einer zweiten Brausetablette entsteht. Bei der zweiten Brausetablette misst man mehr Kohlenstoffdioxid ab als bei der ersten und im warmen Wasser mehr als im kaltem also löst sich in warmen Wasser das Gas schlechter und nach der ersten Tablette ist auch schon viel Kohlenstoffdioxid im Wasser gelöst.
Obwohl sich die Lieferung Trockeneis verspätete, teilte Dr. Wannowius es trotzdem in der Klasse aus. Dies führte dazu, dass eine längere Unruhe in der Klasse ausbrach, da sich die meisten Schüler/innen intensiv damit beschäftigten, was zu leichten Verbrennungen bei einigen Schüler/innen führte, weil Trockeneis festes Kohlenstoffdioxid ist und beim Sublimieren Energie verbraucht und diese auch aus der menschlichen Hand zieht, was zu Schmerzen führt.
Zum Schluss gab es etwas Interessantes für alle beteiligten, da wir mit Hilfe von flüssigem Stickstoff Speiseeis zubereiteten. Max und Jonas pürierten die Beeren, Danyel und Yüyang rührten die Schlagsahne, Leul und Eric schlugen die Eier auf und Enes rührte alles um. Nun hielt Canfidan die Schüssel, während Yüyang gefühlvoll rührte und Dr. Wannowius den flüssigen Stickstoff hinein goss. Das Ergebnis war ein leckeres Eis, welches uns in Plastikbechern serviert wurde.
Nach diesem Erlebnis fuhren wir mit neuem Wissen nach Hause.